am Samstag 14. März 2026 um 18:30 Uhr
In „Das Buch Helga“ spürt eine Tochter den verblassten Erinnerungen an das kurze Leben ihrer Mutter nach, die starb, als sie noch ein Kind war. Vater und Großmutter tun sich mit dem Erinnern schwer. So sucht die Tochter selbst nach Erinnerungsspuren. Wie bei einem großen Puzzle geht es ums genaue Wahrnehmen und Beschreiben der existierenden Teile. Nach und nach entsteht eine Ahnung von Bedeutungen und Zusammenhängen. Lücken füllen sich, andere werden bleiben. Dennoch, für die Tochter wächst eine lebendige Vorstellung, ein Bild, an das sie anknüpfen und es für sich behalten kann. Dieser Roman erzählt mit schlichten Worten und großer menschlicher Kraft von der Liebe und der Hoffnung auf Trost.
Christina Maria Landerl, aufgewachsen in Oberösterreich, Germanistik-Studium an der Universität Wien, Studium Literarisches Schreiben am Literaturinstitut Leipzig. Veröffentlichung von vier Romanen und eines Foto-Text Bandes. Arbeitete als ausgebildete Sozialarbeiterin und Trauma-Fachberaterin. Lebt in Berlin und Oberösterreich.
ohne Anmeldung, Eintritt frei
